Beschäftigung durch erneuerbare Energien in Deutschland: Ausbau und Betrieb, heute und morgen

Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Cover der Studie Beschäftigung durch erneuerbare Energien in Deutschland: Ausbau und Betrieb, heute und morgen
Stand: März 2015

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat ein erfahrenes und renommiertes Forschungskonsortium beauftragt, die Beschäftigungswirkungen durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu untersuchen. Die Gutachter waren die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS), das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Prognos AG und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

Die Studie ermittelt einerseits die Bruttobeschäftigung durch den Bau und Betrieb von Erneuerbare Energieanlagen, d. h. wie viele Menschen in der Branche der Erneuerbaren Energien Arbeit haben. Im Jahr 2013 belief sich die Bruttobeschäftigung auf 371.400 Personen. In dieser Zahl sind sowohl Beschäftigte enthalten, die direkt Waren und Dienstleistungen für erneuerbare Energien liefern wie z. B. ein Hersteller von Windenergieanlagen, aber auch die Anzahl der indirekt Beschäftigten, die in vorgelagerten Produktionsprozessen bei einem Zulieferer arbeiten.

Andererseits berechnet die Studie im Rahmen eines Szenarienvergleichs, ob die Energiewende in Deutschland Arbeitsplätze schafft oder abbaut (Nettobeschäftigung). Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Energiewende bereits heute deutlich positive und in der Zukunft weiter steigende Beschäftigungswirkungen für die deutsche Volkswirtschaft entfaltet.

Eine Übersicht über die Studien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zum Thema Beschäftigungswirkungen im Energiesektor finden Sie hier.

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