Die Geschichte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Die Kaiser-Wilhelm-Akademie, um 1912

1949-1998: Das Bundesministerium für Wirtschaft

Die VfW wurde nach dem Anschluß der französischen Zone am 1. April 1949 und nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland eingegliedert in das Bundesministerium für Wirtschaft. Im Zeichen der Sozialen Marktwirtschaft begann der schnelle und erfolgreiche Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft. Mit der Schaffung der Handwerksordnung 1953, dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen 1957, der Unterzeichnung der Römischen Verträge über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft und die Europäische Atomgemeinschaft 1958, die zur Verwirklichung des Gemeinsamen Marktes führte und dem Stabilitäts- und Wachstumsgesetz von 1967 ergaben sich frühzeitig wichtige Aufgabenschwerpunkte für das Wirtschaftsministerium.

Mit dem Abschluss des Wiederaufbaus der deutschen Wirtschaft nahmen strukturpolitische Fragestellungen an Bedeutung zu. Der abnehmende Beitrag des Agrarsektors zur Wertschöpfung, der anwachsende Dienstleistungssektor und die sich heute herausbildende moderne Informationsgesellschaft erfordern bis heute zeitgemäße wirtschaftspolitische Lösungen.

Ludwig Erhard sind bis heute 13 Minister im Amt des Wirtschaftsministers gefolgt. Von 1949-1966 war das Bundesministerium für Wirtschaft CDU-geführt, von 1966-1972 SPD-geleitet und in den Jahren 1972-1998 standen ihm FDP-Minister vor. 1998-2002 wurde es vom parteilosen Dr. Werner Müller geleitet.

Eine kritische Untersuchung und Einordnung der Rolle des Wirtschaftsressorts in der Zeit von 1949 bis 1990 finden Sie in Band 3 und 4 des Abschlussberichtes der unabhängigen Geschichtskommission.

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Geschichte und Architektur des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie