Pressemitteilung
30.6.2011

"Weitere UNESCO-Welterbetitel stärken Tourismusstandort Deutschland"

"Nun gehört das ganze Wattenmeer vor der deutschen Küste zum UNESCO-Weltnaturerbe! Das Wattenmeer und die drei neuen Welterbestätten sind eine große Chance für den Tourismus in Deutschland!" kommentiert der Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, die in den letzten Tagen in Paris verkündeten Entscheidungen des UNESCO-Welterbekomitees. Neu eingeschrieben sind als drittes Weltnaturerbe die fünf "Alten Buchenwälder Deutschlands", namentlich der Nationalpark Jasmund und der Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern, das UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin in Brandenburg, der Nationalpark Hainich in Thüringen und der Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen. Auch der Ursprungsbau der modernen Architektur, die Schuhleisten-Fabrik im niedersächsischen Alfeld, die von dem späteren Bauhaus-Architekten Walter Gropius und seinem Mitarbeiter Adolf Meyer gebaut wurde, kann nun den Titel Weltkulturerbe tragen.

Ebenfalls neu hat das Welterbe-Komitee dem Gemeinschaftsantrag von sechs europäischen Ländern entsprochen, Reste der 6.000 bis 6.500 Jahre alten Pfahlbauten rund um die Alpen aufzunehmen. Standorte dieser ältesten unter Wasser liegenden archäologischen Denkmäler liegen auch in Baden-Württemberg und Bayern.

Staatssekretär Burgbacher: "Das UNESCO-Welterbe ist das Schönste, was Mensch und Natur uns hinterlassen haben. 36 Welterbestätten allein in Deutschland - das ist eine Reise wert! Deutschland liegt damit auf Platz 5 der Welterbeliste. Das ist gerade auch für das Tourismusland Deutschland ein toller Erfolg! Deshalb werden diese historischen UNESCO-Kultur- und Naturschätze gezielt von der Deutschen Zentrale für Tourismus auf ihrer Internetseite und in Broschüren beworben. Die touristischen Chancen für Deutschland werden durch das wachsende Interesse am Thema UNESCO-Welterbe und eine überwiegend positive Berichterstattung unterstrichen und für eine breite Öffentlichkeit zugänglich. Zudem steigt die Anzahl der Reiseangebote, die ausschließlich Welterbestätten in ihrem Programm haben. Das bietet zusätzliche Geschäftsfelder für touristische Anbieter. Deutschland wird die mit den UNESCO-Weltkulturerbestätten verbundenen touristischen Perspektiven nutzen, um den Tourismusstandort Deutschland noch attraktiver zu machen."

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