Pressemitteilung
8.8.2012

Rösler: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung macht Technik und Chemie sicherer

Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie (links), mit Prof. Dr. Manfred Hennecke, Präsident der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie (links), mit Prof. Dr. Manfred Hennecke, Präsident der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
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© BAM

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, hat heute die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin besucht. Themen wie die Sicherheit von Offshore-Windkraftanlagen, der sichere Transport von gefährlichen Stoffen oder die Beständigkeit von Anlagen zur Einlagerung von CO2 in tiefen geologischen Schichten standen bei seinem Besuch in der Ressortforschungseinrichtung des Bundeswirtschaftsministeriums im Vordergrund.

Bundesminister Rösler: "Mit ihren hervorragenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten trägt die BAM nachhaltig zur technischen Sicherheit bei und gibt wertvolle Impulse für den Innovationsstandort Deutschland. Sie ist maßgeblich in allen bedeutenden Normungs- und Regelsetzungsgremien zur technischen Sicherheit beteiligt und unterstützt die deutsche Wirtschaft vor allem in Fragen innovativer systemorientierter Prüfverfahren. Neue technische Anwendungen, die beispielsweise beim Umbau der Energieversorgung in Deutschland eine große Rolle spielen, wie Offshore-Windkraftanlagen oder die Sicherheit von Energieautobahnen, werden durch eigene Forschung und Entwicklung begleitet. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Ich bin überzeugt, die BAM ist auch künftig das Kompetenzzentrum in allen Fragen zur Sicherheit in Technik und Chemie."

Die BAM verfügt über zahlreiche einzigartige Prüf- und Versuchseinrichtungen sowie ein eigenes Testgelände. Hier findet beispielsweise die Prüfung von Gefahrgutverpackungen sowie Behältern zur Beförderung, Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Stoffe statt.

Auch der Wissenschaftsrat hat in seiner Evaluation (PDF: 91,34 KB) die Qualität der Forschungsarbeit der BAM in starkem Maße gewürdigt. Dass die von der BAM zusammen mit der Humboldt-Universität Berlin initiierte Graduiertenschule für Analytical Sciences Adlershof (SALSA) im Juni diesen Jahres in die Exzellenzinitiative aufgenommen wurde, belegt den hohen wissenschaftlichen Stellenwert der BAM. Die ambitionierten Ziele dieser Graduiertenschule an den Grenzen zwischen Chemie, Physik und Biologie, die Verknüpfung von Ausbildung und industrieller Forschung in Applikationslaboren und die bilaterale Zusammenarbeit mit der ETH Zürich machen SALSA zum Kern der Analytic City Adlershof.