Pressemitteilung
14.8.2012

Heitzer: Marktpotenziale für deutsch-kanadische Zusammenarbeit im Rohstoffsektor nutzen

Mineralstein
© iStockphoto.com/Andreas Kermann

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Bernhard Heitzer, hat anlässlich des bevorstehenden Besuchs von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in Ottawa in einem Brief an Serge Dupont, Vizeminister im kanadischen Rohstoffministerium, die gute deutsch-kanadische Zusammenarbeit im Bereich der Rohstoffe hervorgehoben.

Staatssekretär Heitzer: "In Wirtschaft und Wissenschaft wollen wir Aufmerksamkeit dafür erzeugen, dass der Bereich der mineralischen Rohstoffe erhebliche Potenziale für partnerschaftliche Zusammenarbeit auf vielen Ebenen bietet. Zur Vertiefung unserer Zusammenarbeit in Wirtschaft und Wissenschaft wollen wir den Informationsaustausch über die gegenseitigen Marktpotenziale verbessern und Plattformen zum Austausch zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen schaffen."

In einem gleich lautenden Brief hat der kanadische Vizeminister Serge Dupont seinerseits das kanadische Interesse an einer Vertiefung der Zusammenarbeit zum Ausdruck gebracht.

Kanada gehört zu den rohstoffreichsten Ländern der Welt. Deutschland hingegen ist zur Aufrechterhaltung seiner industriellen Basis insbesondere auf die Einfuhr von mineralischen Rohstoffen dringend angewiesen.

Der Briefwechsel unterstreicht die Absicht beider Seiten, die Forschungszusammenarbeit mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit im Rohstoffsektor zu verstärken und effizientere und umweltverträglichere Technologien für die Gewinnung und Aufbereitung von mineralischen Rohstoffen zu entwickeln. Die Zusammenarbeit soll auch auf die Bereiche kritischer, wirtschaftsstrategischer Rohstoffe und Methoden zur Exploration von Seltenen Erden, die Verbesserung von Aufbereitungs- und Weiterverarbeitungstechnologien und die Erforschung innovativer Anwendungen ausgeweitet werden.

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