Pressemitteilung
13.7.2016

Bundeskabinett beschließt Förderung aus dem ERP-Sondervermögen für 2017

Meeting in einem Unternehmen symbolisiert INVEST Wagniskapital für Start-up Unternehmen; Quelle: istockphoto.com/Yuri_Arcurs
© istockphoto.com/Yuri_Arcurs

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des Gesetzes über die Feststellung des Wirtschaftsplans des ERP-Sondervermögens für das Jahr 2017 (ERP-Wirtschaftsplangesetzes 2017) beschlossen. Das ERP-Sondervermögen fördert seit über 60 Jahren die Wirtschaft in Deutschland und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verwaltet. 

Im Fokus der Förderung stehen kleine und mittlere Unternehmen, die in ihrer Finanzierungssituation oftmals gegenüber Großunternehmen strukturell benachteiligt sind.

2017 sollen aus dem ERP-Sondervermögen Mittel bereitgestellt werden, um zinsgünstige Finanzierungen und Beteiligungskapital mit einem Volumen von rd. 6,8 Mrd. Euro zu ermöglichen. 

Schwerpunkte der ERP-Finanzierungshilfen in 2017 sind:

  • Förderung von Existenzgründungen und Wachstumsfinanzierungen,

  • Innovationsförderung,
  • Exportfinanzierungen,
  • Förderung von Beteiligungskapital,
  • Aufbau und die Modernisierung bestehender Unternehmen im Osten und in regionalen Fördergebieten im Westen. 

Darüber hinaus wird im Wirtschaftsplan 2017 Vorsorge getroffen, damit sich das ERP-Sondervermögen bei Bedarf an Projekten im Zusammenhang mit der Energiewende beteiligen kann.

Unternehmen in den neuen Bundesländern erhalten nach wie vor besondere Fördervorteile (z. B. höhere Zinsverbilligungen, längere Laufzeiten und höhere Mitfinanzierungsanteile).

Mit Mitteln aus dem ERP-Sondervermögen (6,3 Mio. Euro) werden schließlich Maßnahmen im Rahmen des Deutschen Programms für transatlantische Begegnungen und verschiedene Stipendienprogramme insb. in die USA bezuschusst. 

Insgesamt leistet der ERP-Wirtschaftsplan 2017 einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen und der freien Berufe. Zudem trägt er zur Schaffung neuer und zur Sicherung bestehender Arbeitsplätze bei.

weitere Informationen zum Thema