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Gemeinsame Pressemitteilung
1.12.2016

Großes Engagement für die betriebliche Integration von Flüchtlingen im Mittelstand - NETZWERK "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" hat über 1.000 Mitgliedsunternehmen

Bundesminister Sigmar Gabriel (1. Reihe, 5.v.l.), DIHK-Präsident Dr. Schweitzer (1. Reihe, 4.v.l.) mit Mitgliedsunternehmen und Multiplikatoren; Quelle: BMWi/Andreas Mertens
Bundesminister Sigmar Gabriel (1. Reihe, 5.v.l.), DIHK-Präsident Dr. Schweitzer (1. Reihe, 4.v.l.) mit Mitgliedsunternehmen und Multiplikatoren
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© BMWi/Andreas Mertens

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer haben sich am 1. Dezember mit rund 300 Mitgliedsunternehmen und Multiplikatoren zur ersten Tagung des NETZWERKs "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" getroffen. Sie dankten den über 1.000 Mitgliedsunternehmen des NETZWERKs für ihr großes Engagement bei der Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Beschäftigung.

DIHK-Präsident Dr. Schweitzer berichtete, dass "300 NETZWERK-Mitglieder, davon mehr als die Hälfte kleine und mittelständische Unternehmen, insgesamt bereits rund 2.500 Geflüchteten einen betrieblichen Einstieg ermöglicht haben". Schweitzer wies darauf hin, "dass sich diese Zahlen nicht hochrechnen lassen. Das Engagement ist beispielhaft, viele weitere Unternehmen können davon profitieren".

Schweitzer forderte Politik und Verwaltung auf, die Unternehmen durch die richtigen Rahmenbedingungen zu unterstützen: "Das Integrationsgesetz ist ein wichtiger Schritt. Beispielsweise sollte die '3+2'-Regelung unbürokratisch, nachvollziehbar und transparent umgesetzt werden - immer mit dem Ziel der Integration von Geflüchteten."

Bundesminister Gabriel betonte, wie wichtig es sei, den geflüchteten Menschen eine realistische berufliche Perspektive zu geben: "Das Engagement insbesondere der vielen kleinen und mittelständischen Betrieben bei der Integration von Flüchtlingen ist beeindruckend. Manche der zu uns kommenden Flüchtlinge denken aber nach wie vor, es gäbe nur zwei Alternativen - sofort zu arbeiten oder zu studieren. Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam am Ball bleiben und aufzeigen, dass der Weg zu einer qualifizierten und gut bezahlten Beschäftigung auch über eine Ausbildung führt. Mit dem Integrationsgesetz und der '3+2'-Regelung haben wir für die Betriebe und für Auszubildende wichtige Regelungen geschaffen. Diese gilt es nun einheitlich anzuwenden. Denn Arbeit und Ausbildung ist eine wichtige Brücke für eine erfolgreiche Integration."

Das Kälte- und Klimatechnik-Unternehmen HEIFO Rüterbories wurde auf der Tagung als 1.000 Unternehmen des NETZWERKs geehrt. Das KMU aus Osnabrück mit rund 250 Mitarbeitern hat syrischen Flüchtlingen Praktika verschafft und wird einen Geflüchteten ausbilden.

Das NETZWERK "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" bietet Betrieben Informationen zu Rechtsfragen, Integrationsinitiativen und ehrenamtlichem Engagement. In Webinaren, Publikationen und auf seiner Online-Plattform liefert es Praxis-Tipps zur Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung. Zudem organisiert das NETZWERK den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedsunternehmen auf regionalen Veranstaltungen im ganzen Bundesgebiet - bislang bereits mehr als 150 Mal seit März 2016.

Das auf Initiative des DIHK entstandene Netzwerk wird vom Bundeswirtschaftsministerium finanziell gefördert.

Weitere Infos finden Sie unter: www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de.

Kontakt zur Registrierung im NETZWERK:
E-Mail: info@unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de
Telefon: 030/203086551

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