Pressemitteilung
21.12.2016

Bundeswirtschaftsministerium startet Innovationsprogramm zur Diversifizierung der Verteidigungsindustrie in zivile Sicherheitstechnologien

zivile Sicherheitstechnologien; Quelle: iStock.com/Trifonenko
© iStock.com/Trifonenko

Heute ist die Förderrichtlinie zum neuen Innovationsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie "Unterstützung von Diversifizierungsstrategien von Unternehmen der Verteidigungsindustrie in zivile Sicherheitstechnologien" in Kraft getreten. Branchenvertreter und weitere Stakeholder sind bereits am 26. September 2016 im Rahmen einer Auftaktveranstaltung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin über Zielsetzung und Inhalte des neuen Innovationsprogramms informiert worden. Förderinteressenten sind ab heute eingeladen, sich individuell oder im Verbund mit Projektvorschlägen um die Vergabe der Fördermittel zu bewerben.

Die Förderung umfasst experimentelle Entwicklungsaktivitäten für innovative Produkte, Verfahren oder technische Dienstleistungen im Bereich ziviler Sicherheitstechnologien mit einem hohen praktischen Anwendungspotenzial. Besondere Bedeutung wird dabei Verbundprojekten beigemessen, in denen verbundführende Verteidigungsunternehmen mit Unternehmen der zivilen Sicherheitsindustrie, Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Endnutzer ziviler Sicherheitstechnologien zusammenarbeiten. Dabei wird die Einbindung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) positiv berücksichtigt.

Für Entwicklungsvorhaben wird grundsätzlich eine Anteilsfinanzierung von bis zu maximal 25 % der zuwendungsfähigen Kosten gewährt. Bei Verbundprojekten und KMU-Einbindung sind höhere Förderquoten möglich. Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Endnutzer können bei Vorliegen der Voraussetzungen bis zu 100 % finanziert werden. Der Gesamtfördermittelumfang beläuft sich auf rund 7,5 Mio. Euro.

Die Förderrichtlinie des Innovationsprogramms wurde gestern im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist heute in Kraft getreten. Die Förderrichtlinie kann hier (PDF: 47,3 KB) eingesehen werden.

Mit der Programmumsetzung und der Beratung interessierter Antragsteller ist als Projektträger die VDI Technologiezentrum GmbH beauftragt worden.

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