Analyse des Stellenwerts der Sharing Economy im Wirtschaftsraum Deutschland im Allgemeinen sowie Untersuchung der Handlungsoptionen im Einzelsegment "Vermittlungsdienste für Privatunterkünfte"

Dienstleistungsauftrag

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1) Name und Adressen
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Villemombler Straße 76
Bonn 53123
Deutschland
Kontaktstelle(n):
BMWi
Referat IC4
Telefon: +49 30-186156069
Fax: +49 30-186152698
E-Mail: Johann.Apostel@bmwi.bund.de
NUTS-Code: DE

Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.bmwi.de
Adresse des Beschafferprofils: www.bmwi.de

I.2) Gemeinsame Beschaffung

I.3) Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=146192
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=146192

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen

I.5) Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1) Umfang der Beschaffung

II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:
Analyse des Stellenwerts der Sharing Economy im Wirtschaftsraum Deutschland im Allgemeinen sowie Untersuchung der Handlungsoptionen im Einzelsegment "Vermittlungsdienste für Privatunterkünfte".
Referenznummer der Bekanntmachung: IC4-801438/001

II.1.2) CPV-Code Hauptteil
73000000

II.1.3) Art des Auftrags
Dienstleistungen

II.1.4) Kurze Beschreibung:
Projekt-Nr. 001/17

I. Ausgangssituation, Begründung des Handlungsbedarfs, Ziele des Forschungsvorhabens
Die Ökonomie des Teilens - häufig als Sharing Economy oder im EU-Raum als kollaborative Wirtschaft bezeichnet - hat ein sehr heterogenes Erscheinungsbild. Dies betrifft sowohl die Betätigungsfelder als auch die Akteure. Neben Formen der reinen Nachbarschaftshilfe gibt es mittlerweile zahlreiche kommerzielle Vermittlungs- und Vermietungsplattformen. In der Bandbreite finden sich z.B. Plattformen zum Teilen von Büro-und Arbeitsflächen, Privatwohnungen, Autos, Kleidung und verschiedenen Gebrauchsgütern wie Werk- und Spielzeug.
Weitere Informationen (siehe beigefügte Leistungsbeschreibung).

II.1.5) Geschätzter Gesamtwert

II.1.6) Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2) Beschreibung

II.2.1) Bezeichnung des Auftrags:

II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)

II.2.3) Erfüllungsort
NUTS-Code: DE

II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:
II. Aufgaben, Leistungsbeschreibung
Ziel der Studie ist es, für den deutschen Wirtschaftsraum herauszuarbeiten,
a) ob und in welchem Umfang die Sharing Economy in ihren derzeit signifikantesten Ausprägungen in Deutschland - Mobilität, Unterkünfte und Alltagsgegenstände (Werkzeug, Haushaltsgeräte etc.) - zur Wertschöpfung beiträgt und neue Beschäftigungsmöglichkeiten schafft und welches Investitionsverhalten zu beobachten ist,
b) wie speziell im Beherbergungssektor die Rahmenbedingungen so verändert werden könnten, dass für Anbieter von Privatunterkünften und etablierte Anbieter faire Wettbewerbsbedingungen hergestellt werden und Potentiale neuer Geschäftsmodelle realisiert werden können,
c) in welchen Bereichen in der Beherbergungsbranche sich sog. Reallabore eignen würden und welche Möglichkeiten sich im aktuellen und ggf. veränderten Rechtsrahmen anbieten, neue Regulierungen und Innovationen zu testen.

In die Erarbeitung sollen dabei einfließen:
a) Kapitel V des XXI. Berichts der Monopolkommission vom 22.9.2016 zur Sharing Economy,
b) die Ergebnisse des BMBF-Forschungsprojekts "peer-to peer sharing",
c) das Denkpapier des IFM Bonn ("Sharing Economy und Mittelstand. Chancen und Herausforderungen",8/2016).

Weitere Informationen (siehe beigefügte Leistungsbeschreibung).

II.2.5) Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 40
Qualitätskriterium - Name: Inhaltliche und methodische Umsetzung / Gewichtung: 30
Preis - Gewichtung: 30

II.2.6) Geschätzter Wert

II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems Laufzeit in Monaten: 9
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11) Angaben zu Optionen
Optionen: nein

II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14) Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1) Teilnahmebedingungen

III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs-oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a) Genauer Name, eindeutige Adresse und die Rechtsform (GmbH, GbR etc.) des Antragstellers;
b) Angabe einer für das Projekt zuständigen Kontaktperson einschließlich Telefonnummer(n) und sonstigerKommunikationsanschlüsse und -adressen.
Die Angaben zu den folgenden Punkten bitte auf das unbedingt notwendige Maß beschränken:
c) Beschreibung der institutionellen Struktur des Antragstellers;
d) Qualifikationen und Erfahrungen des Personals sowie ggf. für das Projekt relevante Vorarbeiten und Veröffentlichungen.

III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Eine formfreie Eigenerklärung - bei geplanten Bietergemeinschaften (Konsortien) von jedem Mitglied -, dass die in §§ 123 und124 GWB aufgeführten Tatbestände nicht zutreffen. Das Fehlen dieser Erklärung kann (§ 124 GWB) bzw. muss (§ 123 GWB) regelmäßig zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen!

III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

III.1.5) Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen

III.2) Bedingungen für den Auftrag

III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand

III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Gemäß § 29 Abs. 2 VgV werden bei Auftragsvergabe die "Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen" (VOL/B) Bestandteil des Vertrages; außerdem die "Zusätzlichen Vertragsbedingenen (ZVB) für Forschungs- und Evaluierungs-Aufträge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)" (siehe Anlage). (Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers werden ausgeschlossen. Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde und Leistungsfähigkeit) besitzen (§§ 122 GWB, 44,45, 46 VgV), und nicht gem. §§ 123, 124 GWB auszuschließen sind (siehe auch Abschnitt III, Nr. 1.2). Die Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln. Der Verzicht auf eine Auftragsvergabe bleibt vorbehalten.

III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1) Beschreibung

IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren

IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem

IV.1.4) Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zuerörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote

IV.1.5) Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.6) Angaben zur elektronischen Auktion

IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

IV.2) Verwaltungsangaben

IV.2.1) Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 25/01/2017
Ortszeit: 16:30

IV.2.3) Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme ausgewählte Bewerber
Tag: 30/01/2017

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch

IV.2.6) Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 18/05/2017

IV.2.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt

VI.3) Zusätzliche Angaben:
Es handelt sich um ein ausschließlich elektronisches Vergabeverfahren. Die Angebote sind über die e-Vergabe-Plattform des Bundes zu übermitteln. Hierzu bedarf es der Registrierung. Weitere Informationen zur Registrierung erhalten Sie unter www.evergabe-online.info.

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern: Bundeskartellamt
Villemombler Str. 76
Bonn 53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499163
E-Mail: info@bundeskartellamt.de
www.bundeskartellamt.de

VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabeprüfstelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Referat I B 6
Berlin 11019
Deutschland
Telefon: +49 30-186150
E-Mail: buero-ib6@bmwi.bund.de
Internet-Adresse: www.bmwi.de

VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Bieter haben einen Anspruchauf Einhaltung der schützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, d. h. dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).
Sieht sich ein Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß binnen 10 Tagen beim BMWi zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder derVergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem BMWi geltend gemacht werden. Teilt das BMWi dem Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei einer Vergabekammer zu stellen (§ 160 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß §101a GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BMWi geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BMWi.

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Referat I B 6
Berlin 11019 Deutschland
Telefon: +49 30-186150
E-Mail: buero-ib6@bmwi.bund.de
Internet-Adresse: www.bmwi.de

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22/12/2016