Brasilien - Wirtschaftliche Beziehungen
Entwicklung des bilateralen Handels
Deutschland ist auf Rang 4 der Hauptlieferländer nach den USA, China und Argentinien und damit einer der wichtigsten Handelspartner Brasiliens. Der bilaterale Warenverkehr Deutschland-Brasilien hat sich seit 2009 wie folgt entwickelt (in Mrd. Euro):
| 2009 | 2010 | 2011*) | Veränderung |
Gesamtvolumen | 14,2 | 19,8 | 22,4 | + 12,8 % |
Deutsche Einfuhren | 7,2 | 9,4 | 11,2 | + 18,6 % |
Deutsche Ausfuhren | 7,3 | 10,4 | 11,2 | + 7,5 % |
| Handelsbilanz | +0,2 | +1 | +/-0 |
*) vorläufige Ergebnisse
Die Erholung der Weltwirtschaft spiegelt sich auch im deutsch-brasilianischen Handel wider. Wie schon 2010 wurden auch 2011 die Handelszahlen von vor der Krise 2008 wieder erreicht bzw. sogar übertroffen.
In der Rangliste der Handelspartner Deutschlands liegt Brasilien im Jahr 2011 bei den Ausfuhren auf Platz 20 und bei den Einfuhren auf Platz 21.
Die wichtigsten Einfuhrgüter aus Brasilien waren 2011 (anteilsmäßig): Rohstoffe 39,2 %; Nahrungsmittel 26,1 %; Maschinen 6,8 %; Eisen und Stahl 5,7 %; chemische Erzeugnisse 4,3 %, Erdöl 1,8 %; Kfz und -teile 1,6 %; NE-Metalle 1,5 %; Elektrotechnik 0,8 %.
Die wichtigsten Ausfuhrgüter nach Brasilien waren 2010 (anteilsmäßig): Maschinen 28,7 %; Kfz und -teile 13,5 %; Chemikalien 6,7 %; Elektrotechnik 6,7 %; Mess- und Regeltechnik 5 %; Kunststoffe 3,6 %; Arzneimittel 5,4 %; Kunststoffe 3,6 %; Metallwaren 3,2 %; NE-Metalle 2,9 %; sonstige 24,3 %.
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