Ländlicher Raum

Berge mit Wald
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Der Deutschlandtourismus boomt. 2013 wurde mit 411 Millionen Gästeübernachtungen erneut eine neue Rekordmarke erreicht. Allerdings zieht es die Touristen in erster Linie in die großen Städte. Die ländlichen Regionen hinken beim Wachstum hinterher. Gerade in den häufig strukturschwachen ländlichen Räumen hat der Tourismus jedoch eine besondere Bedeutung für Arbeitsplätze und Einkommen.

Im Zuge der Internationalen Tourismusbörse 2014 hat die Beauftragte der Bundesregierung für den Tourismus und Parlamentarische Staatssekretärin, Iris Gleicke, die Bedeutung der weniger bekannten Regionen in Deutschland für den Tourismus betont: "Deutschland hat Reisenden viel zu bieten, das gilt für den seit Jahren boomenden Städtetourismus gleichermaßen wir für die ländlichen Regionen, die bislang noch weniger im Fokus ausländischer Touristen liegen." Es sei ihr ein besonderes Anliegen, gerade für diese Regionen zu werben.

Mit dem Projekt "Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen" will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie deshalb in enger Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft dazu beitragen, das touristische Potenzial besser zu nutzen und die ländlichen Räume als attraktives Reiseziel zu bewerben. Das Projekt gibt Hilfestellungen und Anregungen in Form von guten Praxisbeispielen, Schlüsselstrategien, Handlungsempfehlungen und Checklisten.

Das Projekt "Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen" wird im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums vom Deutschen ReiseVerband (DRV) als Projektträger zusammen mit der Unternehmensberatung Project M GmbH und in Kooperation mit dem Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH N.I.T. umgesetzt. Die Projektkoordination liegt in den Händen von Herrn Walter Krombach, Geschäftsführer der Willy Scharnow-Stiftung für Touristik. Fachlich begleitet wird das Vorhaben durch einen Beirat.

Die Ergebnisse des Projekts wurden veröffentlicht in dem Leitfaden "Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen - Handlungsempfehlungen zur Förderung des Tourismus in ländlichen Räumen" und in zehn Kurzreports mit Checklisten zu den einzelnen Handlungsfeldern sowie in der Sonderstudie "Freizeitparks, Märkte und Volksfeste".

Im zweiten Halbjahr 2013 wurden die Projektergebnisse auch auf einer bundesweiten Roadshow präsentiert und diskutiert. Hinweise zu Orten und Terminen der einzelnen Veranstaltungen finden Interessierte ebenfalls auf der Seite www.tourismus-fuers-land.de.

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